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Die Ludendorff-Verschwörung

In letzter Zeit fällt auf, dass immer häufiger der Name „Ludendorff“ in den Medien auftaucht.

Der Historiker Manfred Nebelin veröffentlichte ein 700 Seiten Buch mit dem Titel „Ludendorff-Diktator im Ersten Weltkrieg“,

im Politmagazin „Der Spiegel“ fand sich unlängst eine DVD mit dem Titel „Der Gefreite und der General“, eine Dokumentation, die inzwischen auch über TV-Sender und youtube verbreitet wird, flankiert von Artikeln und Reportagen in denen – wie schon in früheren Dokumentationen ua von Guido Knopp verantwortet, dem General Ludendorff eine geistige Nähe zu Hitler und der NSDAP unterstellt wird, besonders unter der Erwähnung Ludendorff´s Teilnahme am Putsch 1923.

Auffällig ist dabei, dass Ludendorff´s Verhalten ab 1925 fast völlig ausgeblendet wird.

1923 konnte noch niemand – auch Ludendorff nicht – wissen wer Hitler war, und was Hitler eines Tages anrichten würde. Im Gegensatz zu den meisten Deutschen durchschaute Ludendorff jedoch relativ schnell – Mitte der 1920er Jahre – Hitler´s wahre Absichten und stellte sich – gemeinsam mit seiner Frau Mathilde, seiner Zeitung „Ludendorff´s Volkswarte“ und seinen Organisationen „Deutschvolk“ und „Tannenbergbund“ gegen die Nationalsozialisten. (Ludendorff´s Zeitung, viele seiner Schriften sowie seine Organisationen wurden dann auch bald nach der Machtübernahme – nicht zuletzt auch auf Wunsch der Kirchen – von den Nationalsozialisten verboten.)

1929 schrieb Ludendorff: „Während ich meine Aufsätze über den Weltkrieg in „Ludendorffs Volkswarte“ veröffentlichte, ging schon in nationalistischen Blättern das Lügen los, ich sei Pazifist geworden…Aus Stahlhelm-Kreisen aber höre ich…“Wenn erst der „Freiheitskampf“ von uns – im Bündnis mit Italien und England – herbeigeführt ist, dann rufen wir Ludendorff. Er ist ein so großer Idealist, er wird sein Volk nicht im Stich lassen. Ludendorff wir den Freiheitskampf führen.“ Wer für diese Auffassung in „nationalen“ Kreisen arbeitet, lügt, ebenso wie der, der sie, wie ich weiß, auch im Auslande verbreitet, um mit meinem Namen auch dort Geschäfte für solche         h i r n v e r b r a n n t e   f a s c h i s t i s c h e  Außenpolitik zu machen, die den Weltkrieg erst ermöglicht und uns der Vernichtung aussetzt…So erkläre ich deshalb öffentlich in tiefstem Ernst dem Deutschen Volk und allen belogenen Völkern jenseits der Alpen und der Nordsee: Niemals werde ich der Ausführung solcher völkerverderbenden Pläne meine Hilfe leihen, niemals das Volk bei Ausführung seines Selbstmordes unterstützen, also auch nie einem Rufe folgen, mit dem breite Schichten des Volkes rechnen und über den Ernst der Lage hinweggetäuscht werden sollen.“

„Hinrverbrannte faschistische Außenpolitik, die den Weltkrieg erst ermöglicht…“  das hat Ludendorff 1929 geschrieben. Merkwürdig, dass wir das von Guido Knopp und Manfred Nebelin nicht zu hören bekommen. Ludendorff hat ab Ende der 20er Jahre bis N A C H  der Machtübernahme Hitlers, öffentlich gegen die Nationalsozialisten Stellung bezogen, in seiner Zeitung, in Büchern, Schriften und Reden. Er hat – auch das bekommen wir in unseren Medien nicht zu hören – die Verhaftung von Sozialdemokraten und Kommunisten sowie die Bücherverbrennungen und Angriffe auf jüdische Kaufhäuser und Geschäfte kritisiert und gegen die Absicht der Nationalsozialisten, den Juden die Bürgerrechte abzuerkennen, protestiert. Von all dem hören wir nichts in den Medien.

Hier eine (völlig unvollständige) Liste einiger Titel und Überschriften von Zeitungsartikeln, Aufsätzen, Schriften und Büchern von General Ludendorff aus der Zeit vor, während und nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933:

  • Absage an Volksverderber
  • – Neuer Trug der NSDAP
  • –  Neuester Verrat Hitler
  • Die Nationalsozialisten als Würger
  • – Das Irrlicht
  • –  SA-Hetze
  • Nationalsozialistischer Zynismus
  • – Die Lüge vom Nationalsozialismus
  • –  Regierungsrat Hitler
  • Nationalsozialistischer Verrat an der deutschen Freiheit
  • –  Das Morden in Deutschland
  • Hitlers Verrat
  • – Heraus aus dem braunen Sumpf
  • –  Schwarzbraune Edelmenschen

Erstaunlich, dass heute Spiegeljournalisten und Historiker Probleme damit haben die unzähligen Schriften General Ludendorff´s gegen die Nationalsozialisten zu erwähnen, gebrauchen diese Leute doch selbst bis auf den heutigen Tag immer wieder gerne das Schlagwort „HERAUS AUS DEM BRAUNEN SUMPF“, das nicht nur der Titel von Ludendorff´s oben erwähnter Schrift, sondern auch ständiges Leit-Thema in Ludendorffs Zeitungs- und Zeitschriftenveröffentlichungen war, begleitet ua von der Karikatur, die das Volk als eine Herde Schafe zeigt, die dem Demagogen Hitler hinterher über eine halbfertige Brücke zum Dritten Reich trottet, um dann von der Brücke herunterzustürzen und in dem „Braunen Sumpf“ zu enden. Den Ausdruck „Der Braune Sumpf“ benutzen unsere Journalisten und Historiker ja nun gar zu gerne, ohne freilich den Bezug zu General Ludendorff zu erwähnen.

Und Ludendorff hat noch viel mehr getan. Nach der Machtübernahme durch Hitler hat Ludendorff imemr wieder Hindenburg in Telegrammen aufgefordert, die Hitler-Regierung abzusetzen und vor Gericht zu stellen.  Und seine Gegner? Die behaupteten, diese Telegramme wären niemals abgeschickt worden, bis Gorbatschow vor einigen Jahren die Moskauer Archive öffnete und Historiker darin auch die von der Roten Armee in der Reichskanzlei erbeuteten Ludendorff-Telegramme an Hindenburg fanden, die offensichtlich aus dem Büro des Reichspräsidenten Hindenburg „zur Kenntnisnahme“ and die Reichskanzlei weitergeleitet wurden.

1934 forderte Ludendorff den Generalstab auf, die Armee gegen Hitler einzusetzen.

1935 schickte er einen Sekundanten zu Dr. Goebbels mit einer Duel-Forderung (Geobbels lehnte ab). Es gehört schon einiges dazu 1935 als jemand der in Deutschland wohnt ein Mitglied der Nationalsozialistischen Regierung zu einem Duel zu fordern. Die Vorgehensweise von Ludendorff ist für ihn typisch: völlig offen, direkt, kein Attentat aus dem Hinterhalt.  Auch hier wieder interessant, dass sich die bundesdeutsche Geschichtsschreibung und Medien hierüber ausschweigen. Das passt alles nicht ins Konzept.

 

Überhaupt könnte man doch nun stutzig werden, warum unsere Leithammel der Meinungsmache so daran interessiert sind, Ludendorff´s Gegnerschaft zu Hitler zu verschweigen, wo doch sonst jeder, der irgenwann einmal etwas gegen Hitler gesagt hat, als Widerstandskämpfer gefeiert wird.

Könnte das vielleicht daran liegen, dass der Kaiserliche General nicht nur die Nationalsozialisten, sondern ebenso sehr die christlichen Kirchen, so ziemlich jede andere Religion inlusive der Freimaurer angegriffen hat und in den Jahren 1929 / 1930 und danach folgende recht intertessante politische Vorraussagen gemacht hat:

  • Hitler erhalte Millionenbeträge aus dem Ausland, mit denen seine Wahlkämpfe finanziert werden
  • Die Nationalsozialisten haben mit Stalin auf Vermittlung Mussolinis bereits 1930 (! also 9 Jahre  vor der offiziellen Bekanntgabe !) einen Pakt geschlossen im Kriegsfall gemeinsam in Polen einzumarschieren
  • Hitler werde in Deutschland nach der Machtübernahme eine Diktatur errichten und Deutschland an der Seite seines italienischen Verbündeten in einen zweiten Weltkrieg führen
  • Dieser zweite Weltkrieg werde nicht geführt um Eroberungen zu machen, sondern um ganz Europa in Schutt und Asche zu legen und dann aus diesem zerstörten Europa, aus diesen körperlich und geistig zerbrochenen Menschen einen neuen Pan-Europäischen Universalstaat zu erschaffen, in denen die Völker in einem Schmelztiegel zu einem Völker-Einheitsbrei zerkocht werden, damit sie von den Eliten besser ausgebeutet werden können
  • Dieses „Pan-Europa“ ist jedoch nur die Vorstufe zu einer Welt-Republik, die alle Staaten der Welt umfassen soll. Sitz der Regierung dieser Welt-Republik wird New York sein (das hat Ludendorff rund 20 Jahre VOR Gründung der UN veröffentlicht )  Welt-Republik ist dabei nur das Schlagwort, das ganze wird eine Diktatur sein, in der kein Mensch mehr frei sein wird sondern als Sklave für die Eliten ohne Lohn schuften wird  (mit Schröders 1 Euro Jobbern sind wird da schon richtig nahe dran) . Kurz: es handelt sich um einen Krieg der Eliten gegen den Rest der Welt, also jener Leute die über 90 % des Reichtums der Erde ihr eigen nennen, aber die den den Hals noch immer nicht voll haben

Jetzt wird natürlich auch ein bißchen klarer, warum wir in den Medien so wenig über Ludendorff NACH 1923 hören.

Im Grunde hat Ludendorff nichts anderes gesagt, als heute die Gegner von IWF, Weltbank, Bilderbergern usw, und wie diese wurden Ludendorff von seinen Gegner Verschwörungstheorien und Wahnsinn unterstellt.

Das Problem mit Ludendorff ist, was er über Hitler, den 2. Weltkrieg und die danach praktizierte Politik der Neuen Welt Ordnung geschrieben hat, ist nachprüfbar und so eingetroffen, wie Ludendorff es prophezeit hat.

Was den Vertretern unserer sogenannten freien Presse nur noch die Möglichkeit lässt, Ludendorffs Originaltexte einfach zu ignorieren und ihn als Steigbügelhalter Hitlers zu verleumden.

Sehen wir uns diese Journalisten doch einmal genauer an: Ob Stern, Spiegel oder die Nachrichten in den öffentlich-rechtlichen Sendern, diese Leute, die für eine demokratische Presse stehen, haben es faustdick hinter den Ohren. Da ist zu einen das angeblich linke Magazin „Stern“. Jungen Nachwuchs-Journalisten, die Hoffnung machen, wurde in jüngster Vergangenheit der Henri-Nannen-Preis verliehen, benannt nach dem Stern Gründer Henri Nannen, laut wikipedia Stadionsprecher bei den Olympischen Spielen 1936, Verfasser von Landserheftchen und Schreiber der Propaganda Kompanie einer SS-Standarte. So eine Büste stellt man sich also in deutschen Journalistenkreisen auf den Kaminsims.

Niedlich.

Tummelplatz für angehende und arrivierte Journalisten der BRD Medien, aber auch von Politikern aller Parteischattierungen sind diverse harmlos klingende Vereinigungen und Vereine wie die Atlantik-Brücke und die diversen Ableger des CFR, in der Journalisten und angehende Spitzenpolitiker auf Tuchfühlung gehen können, unter Anleitung bereits arrvierter PolitikerInnen wie der Bundeskanzlerin und diversen hochgestellen Politikern. Auffällig ist auch der Anteil grüner SpitzenpolitikerInnen, die sich in diesen CIA und Rockefeller Ableger-Organisationen tummeln und diverse, sehr kuriose Trainigs-Programme absolvieren, wie das „Young Leader“ Program. (Junge Führer (?) und auch noch aus der Partei der Grünen? Das ist genau das was Deutschland wohl nicht braucht).

Übervater und Mitgründer der Atlantik Brücke ist ein gewisser John J. McCloy, der in einigen US Großbanken und später bei der Weltbank Führungspositionen inne hatte, vor dem 2 WK in Europa ua Geschäfte mit den Diktatorischen Regimen in Deutschland und Italien anbahnte.

Interessierten sei empfohlen sich mal die Mitglieder-Listen der Atlantikbrücke anzusehen. Da gibt es viel Überraschendes zu entdecken, gerade was die Verbindung von Politik und Journalismus betrifft aber auch in welchenm Geist unserer „jungen Leader“ so erzogen werden und so manchem wird dann klar werden, warum unsere veröffentlichte Meinung in den Massenmedien so perfekt aufeinander abgestimmt ist, dass man glauben könnte, die werden alle mit denselben Meinungen „versorgt“.

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