Der Wut-Politiker ist in Deutschland angekommen und fühlt sich wohl

Der Maskierte Kaiser Reitet Wieder

Seit einigen Jahren beglücken und die Medien mit dem Begriff des „Wutbürgers“, einem abqualifizierenden Ausdruck für Menschen in, die sich der amtlich verordneten Politik entgegenstellen.

Der erste gezielte mediale Einsatz dieses „Begriffes“ vollzog sich während Stuttgart 21, insbesondere nachdem die Grünen im Stuttgarter Landtag die Führung übernahmen und das ungeliebte Projekt weiterführten. Die Gegner des Projektes sollten mit dem Begriff bewußt in die Chaoten-Ecke gedrängt und von der zum Teil erstaunlichen Brutalität mit der Sicherheitskräfte gegen die Demonstranten vorgingen abgelenkt werden.

Den Begriff scheinen Spiegel-Schreiber in Abstimmung mit ihren Atlantik-Brücken-Freunden kreiert zu haben und dieser „Wutbürger“-Begriff wurde gezielt auf angebliche ältere, wohlhabende und konservativ-denkende Menschen gerichtet, natürlich auch wieder mit dem Versuch, Generation gegen Generation aufzuhetzen. 

Ähnliches erleben wir gerade wieder bei der Trump Wahl, nur dass die „Älteren“ nun nicht mehr wohlhabend und konservativ, sondern als weiß und abgehängt abgestempelt werden. Ebenfalls mit der Wahl des Donald zum US-Präsidenten erleben wir nun ein völlig neues Phänomen, den 

                                                            W U T – Politiker .

Nachdem sich einige Politiker wie Minister Gabriel oder selbst der Bundesräsident bereits in Wut auf den Bürger geübt haben, wann immer diese Bürger ihren Weisungen in Sachen Bundeswehr ins Baltikum und in die Ukraine, TTIP oder Marsch in die Schöne Neue Welt Ordnung nicht nachkommen wollten, ist der Damm nun entgültig gebrochen mit der Wahl des Donald.

Während die Kanzlerin sich wieder in schulmeisterlichen Belehrungen ergeht, wie der neue US-Präsident sich gefälligst zu benehmen habe um vor ihren Augen Gnade zu finden (die Frau glaubt inzwischen die Lügenpropaganda, sie sei die „mächtigste“ Frau der Welt selber), konnte die sogenannte Verteidigungsministerin (früher und in anderen Ländern hieß und heisst so was „KriegsministerIn“) kürzlich in der ZDF-Sendung mit Maybritt Illner ihre Wut kaum noch zügeln, als sie geradezu hysterisch verlangte, daß der neue US-Präsident gefälligst den Kurs von Präsident Obama und Hillary Clinton weiterführen müsse, die Frau schien tatsächlich ehrlich besorgt, daß der bereits fest eingeplante militärische Konflikt mit Russland doch noch in letzter Minute abgesagt wird. Gerade zu gehirngewaschen wirkte die Verteidigungsministerin, als sie die üblichen Vorwürfe gegen Putin abspulte, der Mann sei Schuld an der Situation in Syrien und habe unrechtmäßig die Krim annektiert.

Hier ein kleiner Abstecher zu der Situation in Russland, Syrien und der Krim und die von Clinton über Bush bis zu Obama betriebene Einkreisungs-Politik:

Seit dem Zusammenbruch der Sowjet-Union versuchen die USA wirtschaftlich in Russland die Kontrolle zu übernehmen, was zunächst auch zu gelingen schien, dann aber insbesondere durch Putin verhindert wurde, merkwürdigerweise, wer die Hintergründe kennt, weiß daß es sich hier – ähnlich wie im US-amerikanischen Bürgerkrieg – um einen Konflikt Bruder gegen Bruder handelt. Die USA fuhren dabei einen zweigleisigen Kurs, zunächst versuchte man Russland wirtschaftlich und finanzpolitisch in die Kniee zu zwingen, als sich Russland als erstaunlich zäh erwies und Putin sich das Zentral-Bankwesen vornahm, testete man vorsichtig die militärische Karte aus.

In den Jahren unmittelbar nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion war Russland definitiv militärisch geschwächt und in Washington rechnete man sich aus, daß Russland sich nicht auf einen Krieg einlassen würde, so daß man glaubte den militärischen Konflikt mit Russland während des Kosovo-Krieges riskieren zu können, was durch einige besonnene westliche Militärs verhindert wurde.

Schließlich unterstützte Washington größenwahnsinnige Westentaschen-Herrscher ua in Georgien und zettelte in Ländern rings um Russland inklusive Ukraine irgendwelche Blumen-Revolutionen an und testete wie weit das von Putin wieder aufgerüstete Russland militärisch gehen würde, wenn es mit dem Rücken zur Wand steht. Sowohl in Georgien als auch in der Ukraine lief es dann aber nicht so nach Plan wie sich die Brüder in Washington das so schön ausgedacht hatten.

Was die Krim betrifft, so muß man ganz klar sagen, dass Chrustchow die Krim der Ukraine quasi „geschenkt“ hatte in einem diktatorischen Akt, der mehrere Millionen Russen der Ukraine unterstellte. Dieser Akt war völkerrechtlich gesehen reinstes Unrecht und auch wenn die Umstände, mit der Putin die Krim re-annektierte, nicht völlig geklärt sind, so sollte völkerrechtlich klar sein, daß nur die Bevölkerung selbst in einer freien Volksabstimmung über die Zugehörigkeit bestimmen sollte und nicht die Truppen beider Seiten in einem Vernichtungskrieg.

Nun zu Syrien: Die Verteidigunsministerin macht in dem Konflikt genau EINEN Schuldigen aus und das ist natürlich Putin. Nun ist Russland aber ZULETZT nach Syrien gegangen. Erinnern wir uns: Da kommen eines Tages Rebellen, die gegen Assad putschen, der macht das was jede Regierung (wohl auch die deutsche) gegen einen Putsch unternehmen würde: er versucht, den Putsch niederzuschlagen. Der Putsch wird offenbar unterstützt (wenn nicht schon angezettelt) von Obama in Washington und seinen Brüdern in London, die noch immer eine führende Rolle in den arabischen Ländern innehaben, leise und hinter den Kulissen. Assads Truppen halten sich länger als erwartet und da man auch an diesem Krieg gut verdient, lässt Washington das vor sich hindümpeln. Natürlich hätte Obama – hätte er das gewollt – Assads Truppen genauso in Grund und Boden bomben können wie das die USA zuvor mit Hussein und Gadaffi getan haben, aber man konnte sich ja Zeit lassen und den Konflikt für so einiges nutzen. In der Zwischenzeit dämmerte es Putin und seinen Brüdern im Kreml, daß man gerade wieder dabei war, noch ein Land an Washington zu verlieren und nachdem man da erstaunlich lange gebraucht hat, ging Putin nun unmso entschlossener daran, Assad als einen der letzten russichen wenn schon nicht Freunde, dann zumindest Nicht-Feinde zu stützen.

Jedenfalls haben wir jetzt die Situation, daß wir sowohl in Syrien als auch an der Ukrainisch-Russischen Demarkationslinie gerade mal einen Kanonenschuß vom Krieg mit Russland entfernt sind, auf den sich gerade in Deutschland scheinbar die politische Führung schon eingestellt hatte, und jetzt geradezu hysterisch reagiert auf die (noch) unverbindlichen Freundlichkeiten zwischen Trump und Putin. 

Die deutsche Verteidigungsministerin konnte sich dann im weiteren Verlauf gar nicht genug gegen Trump ereifern und liess eine Ermahnung nach der anderen folgen, daß die USA auch unter dem neuen Präsidenten Trump ihre militärsichen Aufgaben innerhalb der Nato erfüllen müßten. Sowohl Frau von der Leyen als auch die Kanzlerin scheinen sich schon als Vorgesetzte des US-Präsidenten zu fühlen, wobei man selbst in Washington über das Geschwätz der Adoptions-Logen-Schwestern recht erstaunt sein dürfte.

Als die Vertreterin der Piratenpartei (ein anderes Atlantik-Brücken-Monster), die offensichtlich den Sinn ihrer eigenen Partei nicht so recht begriffen hatte, darauf hinwies wie gefährlich es überwachungs-technisch sei, wenn in einer Demokratie der falsche Mann die Macht über NSA und CIA / FBI erhält, wies die Verteidigungsministerin diese Behauptung zurück und erklärte, daß so etwas in einer Demokratie völlig unmöglich sei, sie brachte das so abgerichtet, als ob sie es selbst glaubt, ungeachtet der Tatsache, daß ihr doch bewußt sein muss, daß ihre eigene Kanzlerin genau von diesen Organisationen abgehört und überwacht wurde – so wie sie selbst übrigens auch.

Schon vor Monaten wurde Frau von der Leyen von den bestimmenden Kreisen überprüft, ob sie die Kanzlerin ersetzen kann. Sie hat den Test wohl bestanden und im Augenblick wird daran gearbeitet, einen Weg zu finden, die Kanzlerin aus dem Verkehr zu ziehen und Frau von der Leyen ins Kanzleramt zu bugsieren.

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