Ludendorff-Zitat des Tages (08.07.2016)

Ludendorff mit Pickelhaube

Heute ein Zitat von Mathilde Ludendorff aus ihrer Schrift „Verschüttete Volksseele“

Zur Problematik des Verhältnisses der Deutschen und Afrikaner in Deutsch-Südwest:

„Wie wenig sich die Deutschen Krieger in die Lage der Eingeborenen heineindenken konnten, zeigt eben,daß sie und die Regierungen überhaupt annahmen, die Vertragsverplichtungen könnten von den Häuptlingen der Stämme gehalten werden. Erkannten diese, daß ihre Viehweiden, daß Leben und Freiheit des Volkes bedroht waren, so forderte die gewonnene Erfahrung von den Häuptlingen soviel Verantwortungsgefühl für ihren Stamm, daß sie zum Aufstand bereit waren. Solche Häuptlinge aber galten den Deutschen dann als „elende wortbrüchige Gesellen“ oder als „Verräter“…Nein, die Häuptlinge waren Verräter an ihrem Volke, als sie die Verträge schlossen. Sie machten diesen Verrat am Volke wieder gut, dadurch daß sie ihn brachen.Die Folge mangelnder Vorrausschau war das Schicksal, das sie sich selbst bereitet hatten, wenn solches Widergutmachen eines Volksverrates nicht möglich war, ohne daß sie den Deutschen gegenüber schuldig, das heißt wortbrüchig wurden…Bald nach dem Siege über Witbooi hatten sich Khanas, Herero und Ovambandjern zu einem Aufstand gegen die Deutschen vereinigt. Sie wollten ihre alte Freiheit durch Kampf wieder erringen…“

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