Ludendorff-Zitat des Tages (4.Juli 2016)

Ludendorff mit Pickelhaube

Ludendorff (1933):

„Es drängt sich die Frage auf, was hat uns das Christentum, das aus dem Orient, von fremder Erde, von fremden Volk stammt, gegeben, als es die Germanen, wie z.B. durch Karl „den Großen“, den Sachsenschlächter, mit dem Schwert und mit dem Scheiterhaufen unterwarf. Vorsorglich hat es alles vernichtet, was auf unsere Vergangenheit Bezug nahm, soweit es nicht unter der Erde lag. Was Plinius, Livius, Tacitus und andere über uns geschrieben, existiert nicht mehr, obschon die anderen Schriften dieser Römer erhalten sind. Nur im Kloster Corvey erhielt sich ein Exemplar der Schriften des Tacitus über die Germanen. Der Sohn des Sachsenschlächters tat ganze Arbeit und ließ alle germanischen Schriften vernichten. Nicht die Mönche lehrten uns schreiben, sie zerstörten deutsche Kulturgüter.“

Und gleich noch ein Zitat, dieses Zitat ist von Mathilde Ludendorff aus der Schrift „Verschüttete Volksseele“:

„Nicht als kämpfende Truppen ziehen ja die christlichen Kolonisten in ein Land…sondern Händler mißbrauchen die Triebhörigkeit des Eingeborenen durch Angebote von Alkohol und Tabak, ziehen sie in die Schulden, um sie zu enteignen. Wenn nun die Eingeborenen ein freiheitsliebendes Volk sind, so muß selbstverständlich Widerstand und Empörung gegen die Fremdlinge von dem Augenblick an auf das heftigste einsetzen, wo sie inne werden, daß sie in ihrem Besitz und ihrer Freiheit bedroht sind. Wie sehr mußte das der Fall sein bei den Einwohnern Südwestafrikas, die ja die überlebenden Restbestände der von Buren und Engländern in Südafrika zerstörten Völker waren, die in das wasserarme, weit ungünstigere Land ausgewichen waren, um nicht völlig vernichtet zu werden…Die völkisch noch gesunden Herero aber sammelten indes insgeheim die Waffen und Munition…und bereiteten den Freiheitskrieg vor, den alle Siedler und Händler „für unmöglich“ gehalten hatten…“

(Die Schrift „Verschüttete Volksseele“ von Dr. Mathilde Ludendorff erschien 1935 und beschäftigt sich mit dem deutschen Schutzgebiet Südwest, der Ausbeutung der Herero durch Kolonisten. Die Schrift wurde kurz nach dem Erscheinen verboten.)

 

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