Ludendorff: Mitten in der Revolution 1932/33

Ludendorff

Ludendorff in seinem Leitartikel „Mitten in der Revolution 1932/33“ vom 3.7.1932:

„…Deutschland ist bereits heute besetztes Gebiet der SA und SS und die warten nur auf den Zeitpunkt, wo sie ihre Methoden durchführen können. Die Organisation der NSDAP baut sie dahin aus, daß sie im gegebenen Augenblick neben jeder Reichs-, Landes- und Kommunalbehörde eine „nationalsozialistische Behörde treten kann, wenn Regierungsrat Hitler die Macht im Staat übernehmen wird, der auch hierin ganz dem faschistischen Vorbild bei Einrichtung des faschistischen Zwangsstaates folgt…Der gewaltsame Umsturz wird kommen, wie 1918, nur kommen dann keine Volksbeauftragten, denen es schließlich gelang, das Blutbad auszuschließen, sondern es kommt der „Volksbeauftragte“ Herr Hitler, der sich natürlich ebenso…auf den Willen des Volkes beruft, aber nicht imstande sein wird, die von ihm und dem Chef seines Stabes in die SA und SS gelegte Blutrünstigkeit zu bannen. Nach zehn bis zwölf Jahren wird das Deutsche Volk erkennen, daß die Revolution 1932/33 ein Volksbetrug war, wie die Revolution von 1918/19, nur noch ein viel größerer.“

Ludendorff am 17.7.1932: Die Lüge vom Nationalismus:

„Der Brocken „national“ wird zeitgemäß „deutsch“ aufgeputzt, so mit „Deutschgetue“, Hakenkreuzfahnen, Sippenbüchern, den üblichen Rasseüberheblichkeiten und äußerlichem Radauantisemitismus…Die denkunfähige Masse nimmt diese Lügen gern als Wahrheit auf, denn sie bietet ja auch bei der inneren Verkommenheit von Millionen Deutschen tiefernsten Glaubensfragen gegenüber die Möglichkeit, sich vor einer Entscheidung zu drücken…und sich behaglich selbst zu belügen…Der Nationalismus wird damit zum Grabe der Freiheit jedes Volkes, er unterscheidet sich vom Internationalismus nur recht wenig. Er ist nach vieler Richtung hin noch verderblicher, weil er edlere Gefühle des Volkes vortäuscht als dieser.“

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General Ludendorff und Noah

Ludendorff

Ludendorff 1931:

„Schon die ältesten Freimaurerurkunden sprechen von Noah und seinen Geboten und von den Freimaurern, als den Söhnen Noahs, die diese Gebote, wie sie der Talmud lehrt, zu befolgen haben. Sie sollen die „sittlich-religiöse“ Grundlage für den allgemeinen „Menschheitsbund“ bilden, da ja die verschiedenen Konfessionen, die jüdische, die christliche und die mohammedanische – andere soll es ja bekanntlich nicht geben – erst später durch Moses, Christus und Mohammed gelehrt und entwickelt wurden.“

Die Entgegnung der Freimaurer in der Freimaurerischen Encyclopedie auf Ludendorffs Behauptungen:

„In der zweiten Ausgabe des Andersonschen Konstitutionebuches von 1738 nur in dieser, später nicht mehr – werden im historischen Teil die Freimaurer als „Noachiden“ oder „Söhne Noahs“ bezeichnet…der Maurer ist nach diesem Text „Durch seinen Beruf verpflichtet, dem Sittengesetz zu gehorchen wie ein echter Noachide…““Trotzdem nun die Großloge von England durch Ausmerzung der Noachidenstelle, die in keiner der weiteren Ausgaben der Konstitutionen wiederkehrt, deutlich zu erkennen gegeben hat, daß sie diese metaphorische Entgleisung aufgibt…glaubt Ludendorff daraus Schlusse ziehen zu dürfen, die auf ein Weltreich Noahs und der N. hindeuten…“

 

Der US Congress und Präsident der Vereinigten Staaten George Bush 1991:

„Joint Resolution

To designate March 26, 1991 as „Education Day“, USA

Whereas Congress recognizes the historical tradition of ethical values and principles which are the basis of civilized society and upon which our great Nation was founded;…

Whereas these ethical values and principles have been the bedrock of society from dawn of civilization, when they were known as the SEVEN NOAHIDE LAWS;…the year in which we turn to education and charity to return the world to the moral and ethical values contained in the SEVEN NOAHIDE LAWS…“

 

Erich Ludendorff – Best of

 

LudendorffGeneral Ludendorff ist wohl eine der meistverleumdetsten historischen Persönlichkeiten in der Bundesrepublik Deutschland. Es ist bemerkenswert wie sogenannte Historiker und Journalisten Behauptungen über den General aufstellen, die mit der Wirklichkeit rein gar nichts mehr zu tun haben.

Glücklicherweise hat Ludendorff selbst sehr viel geschrieben – Bücher, Aufsätze und Zeitungsartikel. Ludendorff und seine Frau hatten einen eigenen Verlag und gaben Bücher, Schriften und eine eigene Zeitung – Ludendorffs Volkswarte – heraus, so dass es einfach ist, Ludendorff einfach selbst zu Wort kommen zu lassen, so daß sich jeder seine eigene Meinung bilden kann.

Im folgenden daher nur Ludendorff in seinen eigenen Worten:

ABSAGE AN VOLKSVERDERBER

„Während ich meine Aufsätze über den Weltkrieg in „Ludendorffs Volkswarte“ veröffentlichte, ging schon in nationalistischen Blättern das Lügen los, ich sei „Pazifist“ geworden, in jüdischen und freimaurerischen Blättern, ich rede einer „aktiven“ Beteiligung Deutschlands an dem drohenden Weltkriege das Wort. Aus nationalsozialistischen und Stahlhelm-Kreisen aber höre ich von verschiedensten Gegenden des Reiches her: „Wenn erst der „Freiheitskampf“ von uns – im Bündnis mit Italien und England – herbeigeführt ist, dann rufen wir Ludendorff. Er ist ein so großer Idealist, er wird sein Volk nicht im Stich lassen. Ludendorff wird den Freiheitskampf führen.“ Wer für diese Auffassung in „nationalen“ Kreisen arbeitet, lügt, ebenso wie der, der sie, wie ich weiß, auch im Auslande verbreitet, um mit meinem Namen auch dort Geschäfte für solche hirnverbrannte faschistische Außenpolitik zu machen, die den Weltkrieg erst ermöglicht und uns der Vernichtung aussetzt.“

Ludendorff (1930)

 

„Über das Verbrechen des Versailler Diktates und der Erfüllungspolitik, ihre furchtbaren Folgen und die ganze Mißwirtschaft des heute herrschenden Systems sind sich die Deutschen klar. Die überstaatlichen Mächte hatten den Marxisten vorgeschoben, um sich noch andere Hilfstruppen zu sichern, wenn der Unwille des Volkes eine Szenenveränderung nötig machen sollte. Es war weiten Volkskreisen nicht schwer gemacht, den Marxismus für den Alleinschuldigen an dem Verderben zu halten.

Mussolini und der nächste Krieg:

Es ist aber innenpolitisch nicht verwunderlich, daß der Kampfruf „gegen den Marxismus“ so vielen als Rettung von aller Not erscheint. Erstaunlich ist nur, daß sie dabei übersehen, daß der faschistische Nationalsozialismus ihnen den gleichen Kollektivismus, nur römischer Art, beschert. Hieraus geht schon allein zur genüge hervor, daß mit dem Ruf „Kampf gegen den Marxismus“ ganz etwas anderes getroffen werden soll, als viele Deutsche meinen, nämlich das Kampfwerkzeug des Groß-Orients von Frankreich…Das Wesen der Politik der Priester in Rom und Mussolinis bleibt also den Deutschen verschlossen. So blicken sie auf den Faschismus mit Augen, die erschreckend in die Irre sehen…Damit es den Deutschen auch so erscheint, macht Mussolini, der einer der wildesten Kriegshetzer in Italien war, der das deutsche Südtirol mit Stumpf und Stil ausrottet und im Haag genauso raubgierig auftrat wie die Brr. Briand und Tardieu oder Snowden, den Deutschen Vorspiegelungen aller Art. Deutschland müsse wieder  eine Wehrpflicht haben. Es soll der Young Plan revidiert werden…es sollen die Deutschen den polnischen Korridor zurückerhalten…Die Deutschen hören es gern und nehmen alles als bare Münze für alle Ewigkeit. Belogen und betrogen wie einst durch das Gerede vom „Verständigungsfrieden“, glaubt der Deutsche Michel heut in seiner Not und Verzweiflung und in seinem Freiheitsdrang all diesen neuen Lockworten „aktivistischer“ Kriegspolitik.

(Ludendorff 1930)

 

„Der Weltkrieg hat den überstaatlichen Mächten sehr vieles andere gebracht, als sie erwarteten…Der Völkerbund hat damit ausgespielt. Er war stets nur eine Mißgeburt. Die „Weltrepublik“ mit „Pan-Europa“ wird zunächst zu den Akten gelegt. Sie soll, so hofft der „Sieger“ des kommenden Weltkrieges nach gefallener Entscheidung zu seinen Gunsten hevorgeholt werden…Die Machtsysteme lassen das Gewitter eines neuen Weltkrieges sich über der Erde zusammenballen…Die Militärmächte treffen ihre Vorbereitungen…die überstaatlichen Mächte wissen, was sie nicht zum Lebenskampf erzogenen Völkern und einer christlich suggerierten, zu eigenem Denken unfähig gemachten Menschenherde heute bieten können. Ihr plumpes, aber zugleich verteufeltes Spiel läuft augenblicklich auf die Einbeziehung der wehrlosen Staaten Ungarn, Österreich und namentlich Deutschland durch das Abbiegen der dort auflodernden Freiheitsbewegung in das Bündnis mit dem faschisitischen Italien hinaus, das gegen Frankreich, Jugolslawien und seine Verbündeten gerichtet ist…Die Gefahr solchen Bündnisses ist nach dem Anschwellen der faschistischen Bewegung in Deutschland und bei ihrem vermutlich auch weiteren Anwachsen riesengroß. Sie ist kaum mehr abzuwenden. Schwatzen doch die Nationalsozialisten und alle „nationalen“ Bünde und die „nationale“ Presse dem Volke von Mussolini und dem Faschismus vor, pilgern doch „nationale“ Deutsche zu ihm und suggerieren dem Volke, daß das Bündnis mit Italien uns aus der Erfüllungspolitik und von dem Versailler Diktat befreit. Sie verraten dem Volke nicht, daß es schnurstracks in seinen Untergang, d.h. IN EINEN NEUEN WELTKRIEG AUF DEUTSCHEM BODEN geführt wird…Auf diesen Schlachtfeldern, die unter der Schirmherrschaft der römischen Kirche auf deutschem Boden liegen werden, wird, wie ich noch schildern werde, das Deutsche Volk und die Deutsche Heimat zermalmt und zertreten werden.“

(Ludendorff 1930)